Dies ist das zweite Geschäftsfeld neben Industrial Intelligence — und keines, das zufällig dazugekommen ist. Die Verbindung ist die Steuerung. Wer Maschinendaten auswerten will, muss wissen, wie sie entstehen: welcher Baustein welchen Wert schreibt, in welchem Takt, mit welcher Bedeutung. Dieselbe Hand, die eine S7 oder eine TwinCAT programmiert, bindet später die Erkennung an.
Beides ist aber einzeln beauftragbar. Sie können eine Linie in Betrieb nehmen lassen, ohne je über KI zu sprechen.
Was wir übernehmen
- SPS-Programmierung
- Neuentwicklung und Erweiterung auf Siemens und Beckhoff — von der Einzelstation bis zur verketteten Serienlinie, inklusive Safety.
- Roboterprogrammierung
- KUKA und FANUC: Teach-in, Offline-Programmierung, Taktzeitoptimierung. Schleifen, Polieren, Entgraten, Fräsen, Palettieren, Handling, Pick-and-Place.
- Inbetriebnahme
- Sondermaschinen und Serienlinien, von der Vorprüfung über FAT und SAT bis zur Übergabe an die Produktion — mit der Dokumentation, die danach jemand lesen muss.
- Fehlersuche und Retrofit
- Sporadische Störungen, Taktzeitverluste, Modernisierung von Bestandsanlagen. Auch dort, wo die vorhandene Software niemand mehr kennt.
- Bildverarbeitung
- Kameraintegration, Oberflächen- und Fehlerprüfung, Anbindung an Steuerung und Roboter.
- Anbindung und Datenwege
- OPC UA, MQTT, Modbus TCP, ADS, S7-Kommunikation. Anbindung an MES und ERP, Edge-Anbindung — die Grundlage dafür, dass Maschinendaten überhaupt auswertbar werden.
Womit gearbeitet wird
Keine Liste von Schlagworten, sondern die Plattformen, auf denen tatsächlich produktiv gearbeitet wurde — über sieben Jahre, davon rund sechs auf TIA Portal und TwinCAT.
Woher die Erfahrung kommt
Über sieben Jahre SPS- und Roboterprogrammierung sowie Inbetriebnahme im Sondermaschinenbau und an Serienlinien; freiberuflich seit 2023. Die Projekte reichen von der SPS-Entwicklung für eine hochpräzise Serienanlage über Inbetriebnahmen bei einem Automobilzulieferer und die Automatisierung eines Wasserkraftwerks bis zu Roboteranwendungen im Maschinenbau.
Ausbildung: Elektroniker für Betriebstechnik, danach staatlich geprüfter Techniker für Automatisierungstechnik.
Zusammenarbeit
Häufig gestellte Fragen
Arbeiten Sie vor Ort oder remote?
Beides. Inbetriebnahme, Fehlersuche und Teach-in gehen nur an der Anlage. Programmierung, Simulation (S7-PLCSIM), Offline-Programmierung und Dokumentation lassen sich remote erledigen. Was wo stattfindet, legen wir vor Projektbeginn fest — nicht nachträglich.
Übernehmen Sie auch Bestandsanlagen ohne Dokumentation?
Ja, das ist der Normalfall bei Retrofit und Fehlersuche. Die vorhandene Software wird gelesen, verstanden und dokumentiert, bevor etwas geändert wird. Eine Anlage, deren Logik niemand mehr kennt, wird nicht dadurch besser, dass man neuen Code hineinschreibt.
Was hat das mit Ihrer KI zu tun?
Die Verbindung ist die Steuerung. Wer Maschinendaten auswerten will, muss wissen, wie sie entstehen — welcher Baustein welchen Wert schreibt, in welchem Takt, mit welcher Bedeutung. Dieselbe Hand, die eine S7 oder TwinCAT programmiert, bindet später die Erkennung an. Sie können aber auch nur die Automatisierung beauftragen; das eine setzt das andere nicht voraus.
Wie wird abgerechnet?
Projektbezogen oder auf Tagessatzbasis, je nachdem, ob der Umfang vorab abgrenzbar ist. Inbetriebnahme und Fehlersuche lassen sich selten als Festpreis sinnvoll fassen — abgegrenzte Programmieraufgaben dagegen schon.
Ein Projekt besprechen
Sagen Sie, um welche Anlage es geht, welche Steuerung darin arbeitet und was erreicht werden soll. Daraus ergibt sich, ob das eine abgegrenzte Aufgabe ist oder eine Begleitung über die Inbetriebnahme hinaus.