Vision AI ist die Anwendung für das Qualitätsmanagement — auf derselben Grundlage wie Process AI, das Wartungsplanung und Instandhaltung trägt. Bedient wird sie in der Plattform; wie sie technisch arbeitet, steht unter der Architektur.
Das Problem
Manuelle Sichtprüfung deckt eine Stichprobe ab, nicht die Produktion. Sie hängt von der Tagesform ab, und sie findet Fehler oft erst spät — im nächsten Prozessschritt, in der Endmontage oder beim Kunden. Jeder dieser Schritte macht denselben Fehler teurer.
Dazu kommt, was gar nicht geprüft wird: Werkzeugverschleiß, Materialfluss und langsame Abweichungen bräuchten eine kontinuierliche Beobachtung, für die im Schichtbetrieb niemand Zeit hat.
Für wen
Für Fertigungen mit einer wiederkehrenden Sichtprüfung und mindestens einer Kamera an der Linie. Je klarer benannt ist, welche Fehlerbilder gefunden werden sollen, desto schneller trägt der Pilot.
Was wir tun
Wir entwickeln ein eigenständiges, kleines Modell für Ihre Teile — reine Software auf den vorhandenen Kameras, keine neue Hardware. Es arbeitet nach denselben Grundprinzipien, die an realen Maschinensignalen bereits im Einsatz sind: Merkmale erfassen, über Zyklen hinweg vergleichen, dann klassifizieren. Reicht die Konfidenz nicht, markiert das System den Fall für einen Menschen, statt zu raten.
Das bekommen Sie
Was davon heute belegt ist
So läuft der Pilot
- Woche 1 — Scoping: Welche Fehlerbilder sollen erkannt werden, welche Kameras hängen bereits, wie sieht ein Gutteil aus?
- Woche 2–4 — Aufbau: Anbindung an die vorhandenen Bilder, erstes Modell anhand Ihrer Teile, Einbindung in die Plattform.
- Woche 5 — Parallelbetrieb und Übergabe: Das Modell läuft neben Ihrer bisherigen Prüfung. Sie erhalten das trainierte Modell, den Vergleichsbericht und eine Empfehlung, ob sich der Produktivbetrieb lohnt.
Aufwand
Was wir nicht versprechen
Keine Genauigkeit vor dem ersten Blick auf Ihre Teile. Keine Zahlen aus fremden Werken. Was Sie stattdessen bekommen, ist der Vergleichsbericht an Ihrer eigenen Linie — und die Empfehlung, es zu lassen, wenn es sich nicht lohnt.
Der nächste Schritt
Ein Gespräch von dreißig Minuten über die Prüfaufgabe: Was soll erkannt werden, was hängt an der Linie, wie wird heute geprüft. Danach wissen Sie, ob ein Pilot Sinn ergibt — und wir, was er kostet.
Häufig gestellte Fragen
Brauchen wir neue Kameras oder Hardware?
Nein. Es ist reine Software auf Kameras, die bereits an Ihrer Linie hängen. Wo keine Kamera vorhanden ist, benennen wir den Bedarf im Scoping — vor dem Angebot, nicht in der Schlussrechnung.
Wie wird die Genauigkeit überprüft?
Das Modell läuft im Pilotzeitraum parallel zur bestehenden Prüfung. Sie erhalten einen Vergleichsbericht mit Trefferquote und Fehlalarmen, gemessen an Ihren Teilen — als Entscheidungsgrundlage vor dem Produktivbetrieb. Eine Genauigkeit vorab nennen wir nicht, und misstrauen Sie jedem, der es tut.
Was passiert bei unsicheren Fällen?
Reicht die Konfidenz nicht aus, markiert das System den Fall zur menschlichen Prüfung, statt zu raten. Das ist ein Designprinzip, kein Mangel: lieber eine offene Frage als eine falsche Aussortierung.
Verlassen unsere Bilder das Haus?
Nein. Prüfung, Historie und Modell laufen vollständig auf Ihrer Hardware. Keine Cloud-Verbindung nötig — das System funktioniert auch air-gapped.
Wem gehört das trainierte Modell?
Das für Ihre Teile trainierte Modell, Ihre Konfigurationen und Ihre Bilddaten gehören Ihnen. Die zugrunde liegende Technologie — Vision AI, die Plattform und Henri Neuronal Core — bleibt bei SynapSync; Sie erhalten daran Nutzungsrechte für den vereinbarten Perimeter.